Urlaub 2000 SULAWESI
So. 2000-07-02
Wir fahren mit dem Sharan um 7h30 auf die OMV-Tankstelle Lechner Peter um uns zu verabschieden und ihm lange Zähne zu machen. Der Abflug von Wien verzögert sich um 30min und wir Starten um 11h30 nach Zürich. 1Stunde Warthezeit im Flugzeug und die Reise geht weiter Richtung Singapur. Ankunft 7h00 Ortszeit (Austria: 1h00 = – 6Std.)
Mo. 2000-07-03 SINGAPUR
Wir fahren mit dem Taxi von Flughafen nach Sentose um sich den Park anzusehen. Es ist heiß und wir benützen die Seilbahn von Festland zur Insel. Es gibt dort ein wunderbares Aquarium und allerlei Sehenswürdigkeiten. Als wir mit dem Taxi zum Flughafen zurückfahren wollten herrschte allseits Verwirrung weil wir es nicht gewohnt sind uns bei einem Taxi anstellen zu müssen. Uli konnte es nicht glauben und wollte sich immer wieder vordrängen. Der Weiterflug war für 15h10 geplant und wir starteten mit Verspätung um 15h40 mit der Silk Air in Richtung Ujung Pandang wo wir um 18h00 landeten. Sofort von Sulawesen, die uns ihre Dienste anboten, umgeben mussten wir uns erst an die Situation gewöhnen und gingen Richtung Ausgang. Von einem Reisevermittler, der auch zum Hotel mifuhr, ließen wir uns dann mit dem Kleinbus zu einem Hotel bringen. Der Preis war noch nicht abgesprochen und wir ließen uns überraschen. An der Rezeption des wunderschönen Hotels angekommen feilschten wir um den Preis und der Vermittler vom Flughafen ließ uns verstehen das wir bei ihm auch die Rundreise ins Toraja Hochland inklusive Bus, Fahrer und Guide buchen könnten. Wir sagten ihm das wir uns erst frisch machen und etwas essen wollten und er gegen 22h00 wieder kommen solle, was er auch tat. Als er gegen 22h00 kam saßen wir im Restaurante das zu Hotel dazugehörte und unmittelbar an unseren Bungalows war. Wir sagten ihm was wir unternehmen wollten und er gab weitere Ratschläge und fing an zu rechnen. Wir feilschten dann noch was das Zeug hielt, Norbert konnte gar nicht aufhören, und einigten uns bei 270US$ pro Person. Anzahlung 340US$ für alle. Um 22h45 fielen wir alle geschafft ins Bett.
Di. 2000-07-04 UJUNG PANDANG
Wir frühstückten von 8h00 bis 9h00 und wollten uns um 9h00 bei der Rezeption mit ihm treffen. Nach 20min warten wurden die Frauen schon nervös und glaubten an einen billigen Trick des Vermittlers. Er hatte ja immerhin schon die Anzahlung kassiert. Nachdem Georg im Office des Hotels seine ersten Mails versendet hatte und zahlte stellten wir fest das unsere Uhren um 1h vor gingen. Irgendwer sagte das die Uhr von Singapur nach Ujung Pandang um 1h vorgestellt gehöre was aber nicht stimmte. Erleichterung als endlich der Vermittler mit Rashel dem Guide und dem Fahrer kam, uns den beiden vorstellte und wir das Gepäck im Bus verstauten. Abfahrt von Hotel pünktlich um 9h00 und angenehm überrascht das der Bus auch mit einer Klimaanlage ausgestattet war fuhren wir los Richtung Toraja Hochland. Stop in Pare Pare zu einem wunderbarem Lunch, Ankunft in Rantepao um 18h30 im Toraja Prince Hotel. Das Dinner im Hotel war, da wir ja was traditionelles (Hühnchen in Bambus) essen wollten, nicht überzeugend und wir gingen schon sehr müde ins Bett.
Mi. 2000-07-05 TORAJALAND
Es regnete die ganze Nacht und hörte am Morgen erst wieder auf. Nach dem Frühstück, das aus Kaffee, Marmelade, gesalzene Butter, Ei und Toast bestand fuhren wir nach Lemo um uns die Felsengräber mit den Tau Taus anzusehen. Wir wanderten zu den Gräbern durch die Reisfelder und den sehr einfachen Hütten der Einheimischen. Weiter ging es zu einem Totemfest was in diesem Land wirklich ein Fest ist, denn es kommen Hunderte Leute und wohnen dem Fest 3-4 Tage bei. Je nach Rang des Toten können bis zu 5000 an so einem Totemfest teilnehmen. Jeder bring ein Geschenk mit, auch unser Guide hatte eines mit, das er dem Organisator übergab. Es wird darüber Buch geführt wer was zu der Totemfeier mitbringt und beim nächsten Fest zurückgegeben. Gisela zählte 17 Wasserbüffel und jede Menge Schweine die an diesem Fest geopfert bzw. verspeist wurden. Das Dorf wurde nur für Totemfeiern aufgebaut und ist sonst nicht bewohnt. Es wurde getanzt und der ganze Zug wanderte mit dem Sarg und dem Tau Tau schreiend und jubelnd den Berg hinunter und wieder zurück. Wir gingen ebenfalls den Berg hinunter und fuhren weiter nach KE TE KESU. Vorher gab es noch Lunche in einer traumhaft Landschaft mit einem Restaurante im grünen. Zum Lunch ist Norbert ein Büffelsteak und wir das Tagesmenü das ausgezeichnet schmeckte. In KE TE KESU besuchten wir 300 Jahre alte Felsengräber die zum Teil schon heruntergefallen sind und wo von den zerschmetterten Särgen die Skelette herausschauten. Wir fuhren anschließend ins Hotel um uns frisch zu machen um anschließend so gegen 19h00 nach Rantepao ins PIAS POPPIES zum Dinner zu fahren. Es erwartete uns eine sehr gute Küche und nach dem Essen fuhren wir ins Hotel zurück.
Do. 2000-07-06 BATUTUMONGA WANDERUNG
In der Nacht regnete es wieder und wir fuhren gegen 9h00 zu auf dem Weg liegenden Felsengräbern. Wir konnten beobachte wie diese Gräber entstehen und wahren überrascht über diese primitive Arbeitsweise. Die Arbeitszeit bis so ein Felsengrab fertig ist beträgt 1Jahr und es arbeiten 4-5 Personen daran. Der Fels wird mit einem Handmeißel ausgehöhlt und man kann sich vorstellen das dieser Meißel in kürzester Zeit stumpf ist und wieder zugespitzt werden muss. Dies erledigen 2-3 Arbeiter die die stumpfen Meißel wieder mittels Schmiede zuspitzten. Die Schmiede bestand aus einem auf dem Boden befindlichen Glutstock der mittels 2 Blasezylinder aus Bambus mit Sauerstoff versorgt wurde. Die Meißel wurden mit zwei Hämmer zurechtgespitzt. Weiter ging es durch unzählige kleine Dörfer und einer wunderschönen Landschaft mit Reisterrassen nach Batutumonga. Danach wanderten wir, leider bei strömenden Regen, über PANA bis TIKALA und weiter nach NANGNALA einem königlichen Torajadorf mit 14 traditionellen Reisspeichern und Hütten. Es gab dort tausende fliegende Hunde zu beobachten, die an dem nahegelegenen Bambuswäldchen hingen und als Glückbringer gelten.
FR. 2000-07-07 KEIN REGEN
Marktbesuch > Fische, Gemüse jeder Art, Obst so wie Reis, Reisschnaps und vieles mehr wurde geboten und auch gekauft. Die Männer trugen Ihre Kampfhähne zur schau und es wurde auch gewettet. Weiter ging es Richtung BATUTUMONGA zur nächsten Wanderung. Die Frauen hatten vom ersten Tag noch nicht genug. Die ersten paar hundert Meter gingen ja noch, aber dann. Der Regen hat das Gelände aufgeweicht und wir versanken bis zu den Knöcheln, und teilweise auch weiter im Schlamm. Wir zogen unsere Sandalen rechtzeitig aus und gingen Barfuss durch den Schlamm. Norbert hatte einige Probleme und setzte sich 3x in den Schlamm. Trotz allem war es eine eindrucksvolle Wanderung und am Abend waren die Strapazen schon wieder vergessen. Zum Abendessen fuhren wir wieder nach Rantepao wo wir bei einigen Bierchen und einer Torte Ulis Geburtstag feierten. Es war sehr lustig und es wurden auch unser Guide und Fahrer eingeladen.
Sa. 2000-07-08 Abfahrt nach UJUNG PANDANG
Abfahrt 8h30 kein Regen und heiß. Wir fuhren nicht weit und besuchten einen nahe gelegenen Markt wo wir uns mit Obst eindeckten. Zu Mittag aßen wir in einem Restaurante am Strand in PARE PARE, das wir von der Fahrt zum Toraja Land schon kannten. Danach ging es weiter und wir kamen um 18h10 in unseren ebenfalls schon bekannten Hotel PANTAI GAPURA MAKASSAR an und bezogen wieder die selben Zimmer die wir schon vor einer Woche hatten. Uli ging es nicht gut und sie verweigerte das Abendessen.
So. 2000-07-09 Abschied von Ujung Pandang
Abfahrt zu Flughafen Unser Fahrer und Guide der uns die letzte Woche das Torajaland etwas näher brachte fuhr uns zum Flughafen und wir reisten weiter zu unserem schon vorher per Internet reservierten Tauchressort. Am Flughafen von Manado empfing uns schon ein Mitglied von Froggies mit einem Schild „Willkommen Uli & Norber und Gisela & Georg“. Als wir das Gebäck hatten ging er mit uns zu einem Taxi und wir fuhren zu Hafen wo wir mit einem Froggies eigenem Boot zur Insel BUNAKEN gebracht wurden. Am Tauchressort angekommen räumten wir unsere Tauchutensilien in Kisten. Danach ging es zum Bungalow. Die Guides trugen unser Gebäck zu der an einer Anhöhe stehenden schönen „Hütte“ und zeigten uns die Sanitären Einrichtungen. Etwas überrascht über das Bad mit Indonesischen Standart machten wir es uns im Bungalow gemütlich und fühlten uns innerhalb weniger Tage schon wohl.
Mo. 2000-07-10 bis Fr. 2000-07-21 Tauchen Bei Froggies
Froggies Manado Bunaken
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